Dienstag, 19. Januar 2010
Philosophische Nachtschicht
Soeben bin ich in meinen Erinnerungen über einen Spruch gestolpert, der da lautet:
„Der Arbeitnehmer nimmt, der Unternehmer unternimmt.“
Dabei drängten sich mir ein paar Fragen auf, deren Antworten ein ganze neues Licht auf meine bisherige berufliche Laufbahn werfen.
Warum heißt der Arbeitnehmer Arbeitnehmer, obwohl er doch Arbeit gibt? Und zwar an den sog. Arbeitgeber. Dafür bekommt er ja Geld.
Und warum heißt der Arbeitgeber Arbeitgeber, obwohl er doch Arbeit nimmt? Was der Arbeitgeber gibt, ist doch keine Arbeit, sondern eine Aufgabe oder ein Problem, das zu lösen ist. Und um diese Aufgabe bzw. das Problem zu lösen, setzt der sog. Arbeitnehmer seine Arbeitsenergie ein und stellt sie damit dem sog. Arbeitgeber zur Verfügung.
Also bitte künftig darauf achten: Der Arbeitnehmer ist kein Arbeitnehmer, sondern ein Aufgabennehmer, Geldnehmer oder Arbeitgeber. Und der Arbeitgeber ist kein Arbeitgeber, sondern ein Aufgabengeber, Geldgeber oder Arbeitnehmer.
Wenn Sie also demnächst eine Bewerbung schreiben, dann bitte wahrheitsgemäß: "Ich habe X Jahre Erfahrung als Arbeitgeber." Alles klar?

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Samstag, 21. November 2009
Was früher die Waffenschmiede gewesen sind, sind heute die Banken.

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Hirn wird vom Geld gefressen, Geld wird vom Zins gefressen.
... zumindest bei den Menschen, die arm im Geldbeutel und/oder arm im Geiste sind.

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Je später man der Wahrheit ins Gesicht blickt, desto härter wird sie.

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Sonntag, 18. Oktober 2009
Essen und Trinken macht den Körper satt, das Lächeln der Bedienung macht die Seele satt.

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Junge Frauen sind wie neue Aschenbecher ...
Junge Frauen sind wie neue Aschenbecher. Je häufiger sie mit Zigaretten in Berührung kommen, desto unansehnlicher werden sie.
Männer hingegen werden schon als schmutzige Aschenbecher geboren.

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