Sonntag, 9. Dezember 2012
Heidschi bum Peitschi
** Heidschi bum Peitschi, bumm, bumm!
** Heidschi bum Peitschi, bumm, bumm!

Der Mann schlägt die Frau und die Frau schlägt den Sohn,
von ihm kriegt die Schwester fünf Schläge als Lohn.
Manche schlägt man ans Kreuz und den andern aufs Maul.
Für den Sieg schlägt der Reiter auch seinen Gaul.
** Heidschi bum Peitschi, bumm, bumm!
** Heidschi bum Peitschi, bumm, bumm!

Schläge sind wie Währung, man zahlt sie gern heim.
Der eine gibt sie weiter, der andere steckt sie ein.
Denn Schläge sind Bargeld zum Tilgen der Schuld.
Ein Schlag ist das Ende von mancher Geduld.
** Heidschi bum Peitschi, bumm, bumm!
** Heidschi bum Peitschi, bumm, bumm!

Schlagen ist Wettkampf und Schlagen ist Sport.
Ein Schlag ist Ersatz für das fehlende Wort.
Schläge sind Sprache und Schläge sind Macht.
Mit Schlägen wünschen Schläger dir „Gute Nacht!“.
** Heidschi bum Peitschi, bumm, bumm!
** Heidschi bum Peitschi, bumm, bumm!

Schlagen tut gut, wenn man Schmerzen verspürt.
Schlagen fällt leicht, wenn dich nichts mehr berührt.
Schlagen verbindet und Schlagen entzweit.
Zum Schlagen ist die BePo stets einsatzbereit.
** Heidschi bum Peitschi, bumm, bumm!
** Heidschi bum Peitschi, bumm, bumm!

Kain ist ein Schläger, der Weihnachtsmann auch.
Zum Fest der Liebe ist Schlagen so Brauch.
Wer brav war, kriegt Süßes, der Böse den Schlag.
Der Schlagfertige kriegt einen Arbeitsvertrag.
** Heidschi bum Peitschi, bumm, bumm!
** Heidschi bum Peitschi, bumm, bumm!

Mit Fäusten schlagen Bürger, mit Raketen der Staat.
Die Spuren seiner Schläge sind ein blutiger Pfad.
Wir schlagen solange bis sich nichts mehr regt.
Wir schlagen bis unsere Stunde schlägt.
** Heidschi bum Peitschi, bumm, bumm!
** Heidschi unsre Zeit ist bald um!
** Heidschi bum Peitschi, bumm, bumm!
** Heidschi unsre Zeit ist bald um!

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