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Samstag, 10. März 2012
Die STAATSANLEIHE in der zwischenmenschlichen Kommunikation
tanteolgas, 22:33h
Was ist eine STAATSANLEIHE?
Der Staat hat für seine Bürger eine lenkende, ordnende Funktion. Deshalb entspricht der Staat in der zwischenmenschlichen Kommunikation dem menschlichen Verstand. Doch was ist nun im olgalogischen Sinn eine Staatsanleihe?
Zunächst die Staatsanleihe im wirtschaftlichen Sinne: Eine Staatsanleihe ist eine Schuldverschreibung des Staats, quasi ein Schuldschein, der anzeigt, dass der Staat jemandem etwas schuldet. Für diese Schuldverschreibung fallen Zinsen an (Zinsen entsprechen in der zwischenmenschlichen Kommunikation dem Wachstum einer nicht beglichenen Schuld).
Eine Staatsanleihe im olgalogischen Sinne – also in der zwischenmenschlichen Kommunikation – ist deshalb ein Defizit des Verstandes, das durch geborgtes Wissen ausgeglichen werden soll. Ob sich dies positiv oder negativ auswirkt und welche kommunikativen Konsequenzen dies haben kann, hängt von vielen Faktoren ab. Der eine mogelt sich mit Halbwissen durch, der andere findet auch trotz fundierter Allgemeinbildung keine rechte Anerkennung (Wertschätzung). Dennoch kann man davon ausgehen, dass, je größer das Defizit ist und damit die Abhängigkeit von anderen, desto mehr wird der Kommunikator zum Spielball widerstreitender Interessen. Beispiel:
In einem größeren Freundes- bzw. Bekanntenkreis ist ein Mann – nennen wir ihn Tim – wiederholt aufgefallen, weil er aufgrund von Halbwissen Gerüchte in die Welt gesetzt hat, woraus anderen wiederum ein Schaden entstand. Deshalb wird er als Gesprächspartner mehr und mehr gemieden. Und falls sich doch mal jemand mit ihm unterhält, dann legt dieser jedes von Tims Worten auf die Goldwaage. Das heißt, Tim bringt seine „Werte“, die er in Form von Worten an andere weitergibt, nur noch schwer unters Volk und muss einen erhöhten Aufwand in Kauf nehmen, wenn er doch noch am Gespräch (Handel) teilnehmen möchte.
Übrigens – von einer ZWANGSANLEIHE im olgalogischen Sinn würde man sprechen, wenn Tim die anderen nötigen könnte und würde, ihm seine Worte zu glauben, sprich: ihm sein Halbwissen abzukaufen.
Weitere Infos:
http://tinyurl.com/7sl5nzc
http://tiny.cc/3qqyaw
Der Staat hat für seine Bürger eine lenkende, ordnende Funktion. Deshalb entspricht der Staat in der zwischenmenschlichen Kommunikation dem menschlichen Verstand. Doch was ist nun im olgalogischen Sinn eine Staatsanleihe?
Zunächst die Staatsanleihe im wirtschaftlichen Sinne: Eine Staatsanleihe ist eine Schuldverschreibung des Staats, quasi ein Schuldschein, der anzeigt, dass der Staat jemandem etwas schuldet. Für diese Schuldverschreibung fallen Zinsen an (Zinsen entsprechen in der zwischenmenschlichen Kommunikation dem Wachstum einer nicht beglichenen Schuld).
Eine Staatsanleihe im olgalogischen Sinne – also in der zwischenmenschlichen Kommunikation – ist deshalb ein Defizit des Verstandes, das durch geborgtes Wissen ausgeglichen werden soll. Ob sich dies positiv oder negativ auswirkt und welche kommunikativen Konsequenzen dies haben kann, hängt von vielen Faktoren ab. Der eine mogelt sich mit Halbwissen durch, der andere findet auch trotz fundierter Allgemeinbildung keine rechte Anerkennung (Wertschätzung). Dennoch kann man davon ausgehen, dass, je größer das Defizit ist und damit die Abhängigkeit von anderen, desto mehr wird der Kommunikator zum Spielball widerstreitender Interessen. Beispiel:
In einem größeren Freundes- bzw. Bekanntenkreis ist ein Mann – nennen wir ihn Tim – wiederholt aufgefallen, weil er aufgrund von Halbwissen Gerüchte in die Welt gesetzt hat, woraus anderen wiederum ein Schaden entstand. Deshalb wird er als Gesprächspartner mehr und mehr gemieden. Und falls sich doch mal jemand mit ihm unterhält, dann legt dieser jedes von Tims Worten auf die Goldwaage. Das heißt, Tim bringt seine „Werte“, die er in Form von Worten an andere weitergibt, nur noch schwer unters Volk und muss einen erhöhten Aufwand in Kauf nehmen, wenn er doch noch am Gespräch (Handel) teilnehmen möchte.
Übrigens – von einer ZWANGSANLEIHE im olgalogischen Sinn würde man sprechen, wenn Tim die anderen nötigen könnte und würde, ihm seine Worte zu glauben, sprich: ihm sein Halbwissen abzukaufen.
Weitere Infos:
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Die KREDITAUSFALLVERSICHERUNG (CDS) in der zwischenmenschlichen Kommunikation
tanteolgas, 21:46h
Was ist eine KREDITAUSFALLVERSICHERUNG (CDS)?
Auch in der zwischenmenschlichen Kommunikation kommt es vor, dass man jemandem einen Vertrauensvorschuss gewährt. Dies entspricht in der Wirtschaft einem Kredit. Ein Vertrauensvorschuss ist – je nach Vertrauenswürdigkeit – mit einem mehr oder weniger großen Risiko verbunden. Will der „Vertrauensgeber“ dieses Risiko nicht selbst tragen, sichert er sich bei einem Dritten ab. Diese verbale Transaktion findet in der Wirtschaft ihre Entsprechung in der Kreditausfallversicherung.
Beispiel:
Der Vater, zum Sohn: „Hast du den Hund heute schon ausgeführt?“
Sohn: „Ne, aber mach ich noch.“
Vater: „Sicher? Nicht, dass du es wieder vergisst.“
Sohn: „Ja, ne, jetzt entspann dich mal …“
Vater, zur Mutter: „Ines, passt du mal ein bisschen mit auf, dass Patrick den Hund ausführt, ja?“
Mutter: „Ja, ja, jetzt mach dir mal keine Sorgen.“
Wenn der Sohn den Hund nicht ausführt, obwohl er es versprochen hatte, kommt es zum Kreditausfall und der Vater wird versuchen, sich an die Mutter zu halten.
Vater, zur Mutter: „Hattest du nicht versprochen aufzupassen? Jetzt is’es schon elf und der Hund war heute wieder nicht Gassi!“
Mutter: „Herrje, dann geh ich halt! An mir bleibt ja eh immer alles hängen!“
In diesem Beispiel war der Vater der Kreditgeber, der Sohn der Kreditnehmer und die Mutter das Versicherungsunternehmen für den Kreditausfall (Credit Default Swap / CDS).
Wenn es zu einem olgalogischen Kreditausfall kommt, hört man häufig Sätze wie „du hast doch gesagt, dass“ oder „hattest du nicht versprochen, dass“.
Weitere Infos:
http://tinyurl.com/7sl5nzc
http://tiny.cc/3qqyaw
Auch in der zwischenmenschlichen Kommunikation kommt es vor, dass man jemandem einen Vertrauensvorschuss gewährt. Dies entspricht in der Wirtschaft einem Kredit. Ein Vertrauensvorschuss ist – je nach Vertrauenswürdigkeit – mit einem mehr oder weniger großen Risiko verbunden. Will der „Vertrauensgeber“ dieses Risiko nicht selbst tragen, sichert er sich bei einem Dritten ab. Diese verbale Transaktion findet in der Wirtschaft ihre Entsprechung in der Kreditausfallversicherung.
Beispiel:
Der Vater, zum Sohn: „Hast du den Hund heute schon ausgeführt?“
Sohn: „Ne, aber mach ich noch.“
Vater: „Sicher? Nicht, dass du es wieder vergisst.“
Sohn: „Ja, ne, jetzt entspann dich mal …“
Vater, zur Mutter: „Ines, passt du mal ein bisschen mit auf, dass Patrick den Hund ausführt, ja?“
Mutter: „Ja, ja, jetzt mach dir mal keine Sorgen.“
Wenn der Sohn den Hund nicht ausführt, obwohl er es versprochen hatte, kommt es zum Kreditausfall und der Vater wird versuchen, sich an die Mutter zu halten.
Vater, zur Mutter: „Hattest du nicht versprochen aufzupassen? Jetzt is’es schon elf und der Hund war heute wieder nicht Gassi!“
Mutter: „Herrje, dann geh ich halt! An mir bleibt ja eh immer alles hängen!“
In diesem Beispiel war der Vater der Kreditgeber, der Sohn der Kreditnehmer und die Mutter das Versicherungsunternehmen für den Kreditausfall (Credit Default Swap / CDS).
Wenn es zu einem olgalogischen Kreditausfall kommt, hört man häufig Sätze wie „du hast doch gesagt, dass“ oder „hattest du nicht versprochen, dass“.
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